A C H T U N G ! Nachrichten AntenneThüringen vom 15. Februar

Play Interview Dr. Viola Hahn 15.02. auf Antenne Thüringen

Aga bleibt verschont! Vorerst?

Nach allen uns vorliegenden Informationen kann davon ausgegangen werden, dass Aga als Standort für das gemeinsame Großgefängnis von Sachsen und Thüringen ausgeschieden ist und nur noch Zwickau-Pöhlau und Großenstein zur Wahl stehen. Unsere Aufgabe ist damit beendet und wir lassen unsere Aktivitäten ruhen. Entsprechend ist auch die angekündigte Informationsveranstaltung am 26.07.2012 nicht mehr erforderlich und der Termin wurde aufgehoben.

Wir danken an dieser Stelle allen ganz herzlich, die uns mit Rat, Tat oder ihrer Unterschrift unterstützt haben. Es ist uns gelungen zu zeigen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung von Aga und Umgebung die Ansiedlung einer Justizvollzugsanstalt ablehnt. In der Kürze von nur zwei Wochen sind über 1.000 Unterschriften gegen das Projekt zusammen gekommen, die wir an den Thüringer Justizminister und die Geraer Oberbürgermeisterin übergeben werden.

Da wir hier keinerlei Haftanstalt haben wollen, werden wir wachsam die laufenden Verhandlungen zwischen beiden Freistaaten beobachten und allen Hinweisen nachgehen, dass es wieder JVA-Pläne für Aga gibt.

Unser Ort soll nicht plötzlich – aus welchen Gründen auch immer (der Kriterienkatalog für die Auswahl wurde bis heute nicht offen gelegt) – doch wieder zur Option für ein gemeinsames Gefängnis werden. Sollten – und davon gehen einige Experten aus – die Bemühungen beider Staaten scheitern, sich auf einen Staatsvertrag zu einigen, und damit die bisherigen Neubaupläne hinfällig werden, darf Aga aber auch nicht als Standort für eine eigene Thüringer Haftanstalt ins Spiel kommen.


Herzlich Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative „Keine JVA in Aga“.

Die Freistaaten Sachsen und Thüringen planen, gemeinsam ein Großgefängnis mit 940 Haftplätzen (davon 80 im offenen Vollzug) und 406 Bediensteten zu errichten. Im Gegenzug sollen die Haftanstalten Zwickau, Zeithain, Gera und Hohenleuben geschlossen werden. Die Stadt Gera hat sich ohne jede Bürgerbeteiligung mit einer Grünfläche von 25 ha im Ortsteil Kleinaga direkt neben dem Berufs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer und nahe der Wohnbebauung sowie dem Biogewächshaus der Lebenshilfe beworben. Kleinaga ist eine ruhige Wohngemeinde mit ländlichem Charakter und ein bekanntes Naherholungsgebiet mit Strandbad und Campingplatz. Die Alternativstandorte befinden sich in Zwickau-Pöhlau (Altes Plattenwerk) und Zwickau-Marienthal (ehemaliges Reichsbahnausbesserungswerk) sowie in Korbußen bzw. Großenstein (ebenfalls Ackerland). Die Entscheidung des Sächsischen Justizministers Dr. Jürgen Martens und seines Thüringer Kollegen Dr. Holger Poppenhäger über den Standort wurde mehrfach verschoben und steht noch aus.

Wir wenden uns gegen den Bau von Haftanstalten in der Nähe von Wohngebieten. Wir wollen den ländlichen Charakter unserer Heimat bewahren und treten für die Sicherheit unserer Kinder und der Bevölkerung ein.

Auf dieser Seite können Sie sich über die vermeintlichen Vorteile dieses Vorhabens und die zahlreichen Nachteile und Gefahren einer großen Justizvollzugsanstalt für den Ort Aga und die Region informieren.

Sie haben die Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten und uns bei unseren Aktionen zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Hilfe.
Die Bürgerinitiative Keine JVA in Aga